Familienrecht-Ehescheidung

  • Unterhaltsanspruch gegen den Ehegatten, der die Kinder betreut

    Bisher umstritten war, ob ein Anspruch auf Ehegattenunterhalt entstehen kann, wenn der nichtbetreuende Elternteil zwar mehr verdient als der betreuende Elternteil, sein Einkommen jedoch nach Bezahlung des Kindesunterhalts unter dessen Einkommen absinkt. Der Bundesgerichtshof hat sich ganz aktuell der Auffassung des OLG Stuttgart angeschlossen und die Entstehung eines Unterhaltsanspruchs bejaht (BGH Beschluss vom 11.11.2016, XII […]

  • Abitur – Berufsausbildung – Studium: wann endet der Anspruch auf Unterhalt

    Jedermann ist klar, dass Eltern verpflichtet sind, den Lebensunterhalt ihrer Kinder sicherzustellen. Der Unterhalt umfasst den gesamten Lebensbedarf einschl. der Kosten einer angemessenen Vorbildung zu einem Beruf (§ 1610 Abs. 2 BGB). Über die damit zusammenhängenden Fragen kommt es immer wieder einmal zu gerichtlichen Auseinandersetzungen zwischen Eltern und ihren Kindern, so z. B. geschehen im […]

  • Anpassung des Kindesunterhalts – Neue Düsseldorfer Tabelle seit 01.08.2015

    Aufgrund der Erhöhung des steuerlichen Kinderfreibetrages für das Jahr 2015 wurde die Düsseldorfer Tabelle mit Wirkung zum 1. August 2015 geändert. Die Bedarfssätze unterhaltsberechtigter Kinder wurden erhöht. Der Mindestunterhalt eines Kindes bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres (erste Altersstufe) steigt auf monatlich 328,00 EUR (bisher monatlich 317,00 EUR), eines Kindes vom siebten bis zur Vollendung […]

  • Die Patientenverfügung

    Was ist und wozu dient eine Patientenverfügung? Ärzte benötigen für jede Behandlung die Zustimmung des betroffenen Patienten, für die Einleitung einer Therapie genauso wie deren Fortsetzung. Schwerkranke Patienten sind aber oft nicht oder zumindest vorübergehend nicht mehr in der Lage, eigene Entscheidungen zu treffen und zu äußern. Liegt nun keine Patientenverfügung vor, so gilt die […]

  • Die Vorsorgevollmacht

    Der Begriff bedeutet, dass eine andere Person dazu bevollmächtigt ist, im Namen und mit Wirkung für den Vollmachtgeber Erklärungen abzugeben, zu denen der Vollmachtgeber selbst in Folge des Verlustes der Geschäftsfähigkeit nicht mehr in der Lage ist. Durch die Vorsorgevollmacht soll eine rechtliche Betreuung vermieden werden. Ein Betreuer wird bestellt, wenn ein Volljähriger aufgrund einer […]

  • Mütterrente – mehr Geld auch für geschiedene Väter

    Mütter (oder Väter), deren Kinder vor 1992 geboren sind, sollen für die Erziehung jedes Kindes ab dem 01.07.2014 einen zusätzlichen Entgeltpunkt für ihre gesetzliche Rente erhalten. Dies entspricht derzeit einer Erhöhung von 28,14 EUR im Westen und 25,74 EUR im Osten. Die Mütterrente muss in der Regel nicht beantragt werden, da die Daten zur Kindererziehung […]

  • Unterhaltsrechtliche Leitlinien der Familiensenate in Süddeutschland

    (SüdL, Stand 01.01.2012) Die Familiensenate der Süddeutschen Oberlandesgerichte (Bamberg, Karlsruhe, München, Nürnberg, Stuttgart und Zweibrücken) verwenden diese Leitlinien als Orientierungshilfe für den Regelfall, wobei die Angemessenheit des Ergebnisses in jedem Fall zu überprüfen ist. Das Tabellenwerk der Düsseldorfer Tabelle ist eingearbeitet. Die SüdL, Stand 01.01.2012 unterscheiden sich nur unwesentlich vom Stand 01.01.2011. Im Folgenden soll […]

  • Mediation durch ADVOCA

    Unsere Fachanwältin für Familienrecht und Rechtsanwältin Brunhilde Tilp hat die Qualifikation zur Mediatorin erworben. Wir bieten unseren Mandanten daher nunmehr die Möglichkeit Mediationsverfahren durchzuführen. Die Mediation ist ein Verfahren der Konfliktlösung, das in vielen Lebensbereichen angewendet werden kann, nicht nur im Familienrecht, sondern auch in vielen Bereichen der Wirtschaft. Es ist ein auf Freiwilligkeit basierendes […]

  • Elternunterhalt

    Dieser Anspruch auf Elternunterhalt kommt in der anwaltlichen Praxis immer häufiger vor, meist in folgender Fallgestaltung: Ein Elternteil ist übrig und kommt ins Pflegeheim. Die eigenen Einkünfte wie Rente und Pflegegeld reichen für die Kosten des Pflegeheims nicht aus. Das Vermögen der Eltern ist aufgebraucht. Der Sozialhilfeträger bezahlt die verbleibenden Kosten des Pflegeheims. Damit geht […]